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Psychodrama |
Theorie
Die Theorie des Psychodramas hat ihre Wurzeln im Kinderspiel, dem Stegreiftheater und in spezifischen Erfahrungen im Umgang mit sozialen Gemeinschaften.
Als Sozialpsychiater entwickelte Moreno die Soziometrie und das Psychodrama zunächst als Gruppentherapie in seiner eigenen psychotherapeutischen Klinik. Im Mittelpunkt steht der(spielende) Klient, der die "Regie" über seine inneren Bilder in der Hand behält und diese mit Hilfe des Therapeuten/Leiters und mit Unterstützung der Gruppenmitglieder auf einer "Experimentierbühne" darstellt.
Die Entwicklungstheorie des Psychodramas ist von Anfang an systemisch. Der Klient/Patient nimmt im „Rollentausch“ jede Position des Geschehens (Systems) ein. So erlebt er die Vielfalt und Komplexität des Erlebten bzw. seines in ihm gespeicherten Bildes/seiner Wahrnehmung. Er kann mit diesem methodischen Ansatz sowohl seine Gegenwart, seine Vergangenheit, seine Träume und auch mögliche Zukunftsszenarien darstellen und ganzheitlich erleben.
Die Theorie des Psychodramas entwickelte aus der Förderung von spontan-kreativen Kräften, schöpferischen Fähigkeiten und positiven Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen.
Die Psychodramatechniken sind, tiefenpsychologisch gesehen, instrumentalisierte Funktionen der natürliche zwischenmenschlichen Interaktion. Als solche lösen sie krankhafte Fixierungen und führen durch neue Systembildungen, Begegnung, Teilhabe und interaktive Lösung aus inneren oder äußeren Konflikten und Desintegration heraus.
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